Am 12. Juli 2025 setzte Gifhorn ein unübersehbares Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung. Es versammelten sich zahlreiche Teilnehmende, um gemeinsam den Christopher Street Day zu feiern und für die Rechte der LGBTQIA*-Community zu demonstrieren.
Der Tag startete um 13:00 Uhr am Schillerplatz. Von dort aus setzte sich ein bunter und energiegeladener Demozug in Bewegung. Die Route führte quer durch die Gifhorner Innenstadt, vorbei am Spektrum – einem zentralen Ort der lokalen Community – bis hin zum Ceka-Brunnen. Begleitet von Musik und lautstarken Forderungen nach Gleichstellung wurde der Zug zu einem sichtbaren Statement für eine offene Gesellschaft.
Pünktlich um 15:00 Uhr verwandelte sich der Bereich um den Ceka-Brunnen in eine lebendige Festmeile. Das anschließende Straßenfest bot Raum für Austausch, Vernetzung und Information.
Besonders die Vielfalt der Stände spiegelte den Rückhalt in der Region wider:
Demokratiebündnisse des Landkreises und verschiedene Parteien zeigten Flagge gegen Diskriminierung. Lokale Kunsthandwerker*innen bereicherten das Fest mit individuellen Arbeiten. Auch die Polizei war mit einem Stand vertreten und signalisierte Präsenz und Dialogbereitschaft.
Inhaltliche Impulse gab es durch verschiedene Redebeiträge. Selina, die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Spektrums, sowie der Landtagsabgeordnete Philipp Raulfs betonten in ihren Reden die Wichtigkeit lokaler Sichtbarkeit und solidarischen Zusammenhalts. Für die musikalische Begleitung und ausgelassene Stimmung sorgte ein hochkarätiges Line-up, das bis in den Abend hinein begeisterte: Benjamin Michael, Zavet, Paul Brunner und Final Impact hielten trotz des zwischendurch schlechterwerdenen Wetters die Stimmung hoch.
Der CSD 2025 in Gifhorn war ein voller Erfolg. Er hat gezeigt, dass unsere Stadt bunt ist und dass wir gemeinsam für eine Zukunft ohne Ausgrenzung einstehen. Ein riesiger Dank geht an alle Helferinnen, Künstlerinnen und Teilnehmenden!












