Am 06. August 2025 durften wir im Spektrum Gifhorn erneut einen besonderen Gast begrüßen: Dr. Andreas Philippi, Niedersachsens Minister für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Gleichstellung,
besuchte uns im Rahmen seiner Sommerreise – bereits zum zweiten Mal. Der Minister betonte, dass er besonders gelungene Projekte gerne öfter besucht.
Nach einer kurzen, thematisch fokussierten Führung durch das Spektrum – der Minister kennt unsere Räumlichkeiten ja bereits – nahm sich Dr. Philippi Zeit für den persönlichen Austausch. Gemeinsam mit unserer Sozialarbeiterin Vivien Hoppe (Fachbereich Jugend und queere Jugendberatung), Alex aus dem Vorstand, sowie mehreren Jugendgruppenleitungen bastelte er an einem sogenannten Scratchbook – ein kreatives Mitmach-Projekt, das den lockeren Austausch untereinander unterstützte.
Auch politisch war der Besuch hochkarätig besetzt: Dominik Ruder (Geschäftsführung Queeres Netzwerk Gifhorn e.V.), Nico Kerski (Landesnetzwerk Queeres Netzwerk Niedersachsen) und Bernhard
Schuhose (Vertretung des Landkreises Gifhorn) waren ebenfalls anwesend. Gemeinsam machten sie deutlich, was uns alle bewegt: Die unzureichende Finanzierung queerer Projekte – sowohl auf
kommunaler als auch auf Landesebene.
Minister Philippi zeigte Verständnis, verwies jedoch auf die derzeit schwierige wirtschaftliche Lage und deutete sogar mögliche weitere Einsparungen an. Auch unser Landtagsabgeordneter und
Landratskandidat Philipp Raulfs bestätigte die angespannte Haushaltssituation des Landkreises Gifhorn.
Trotz aller Sorgen war der Besuch geprägt von einem wertschätzenden Miteinander und ehrlichem Austausch. Gemeinsam wurde das liebevoll gestaltete Scratchbook fertiggestellt – ein schönes Symbol
für kreative Zusammenarbeit in herausfordernden Zeiten.
Wir danken Minister Dr. Philippi herzlich für seinen Besuch und seine Offenheit im Gespräch. Unser Haus steht ihm jederzeit wieder offen – er versprach bereits, gerne erneut vorbeizuschauen. Und wir hoffen sehr, dass den guten Worten bald auch konkrete politische und finanzielle Taten folgen – für eine starke, stabile queere Jugendarbeit in Stadt und Land.


